"Fragaria ananassa"

Klingt diese Wortverbindung nicht irgendwie nach einem Namen einer Prinzessin, nein vielmehr einer Königin?
Das ist tatsächlich der botanische Name der Königin unter den Obstsorten: "Die Erdbeere".

Die "Erdbeeren" wie sie wir heute kennen, sind im 18. Jahrhundert in Frankreich aus einer eher zufälligen Kreuzung entstanden. Eine kleine amerikanische "Scharlach-Erdbeere" und eine weit größere Chile-Erdbeere, beide aus der sogenannten neuen Welt, wurden zu Gründerinnen für das freche Früchtchen, von denen heute hunderte verschiedener Sorten existieren, die in Größe, Farbe, Beschaffenheiten und Geschmack variieren.
Interessant ist, dass es sich botanisch gesehen bei der Erdbeere um eine Scheinfrucht handelt, denn sie ist "nur" der verdickte Blütenboden der Pflanze, auf dem sich die gelben Samenkernchen befinden. Obwohl die Pflanzen mehrjährig sind,
werden sie in unserem Betrieb nur ein- oder zweijährig angebaut. Der Grund für diese Anbaumethode ist: Weniger Krankheiten und Schädlinge.

Erdbeeren bestehen zwar zu 90 % aus Wasser, dennoch bieten sie ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Verantwortlich dafür ist ihre Fruchtsäure, Fruchtzucker und ihre Aromastoffe. Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Sorten, bei denen jeweils Zuckergehalt und Säure im unterschiedlichen Verhältnis zueinander stehen. Auch die Festigkeit des Fruchtfleisches beeinflusst den Geschmack.